Riegelsteinzeit 2022

Die Lagerlieder summen noch im Kopf und die Sehnsucht nach dem nächsten Stammeslager beginnt bereits zu wachsen. Bei bestem Wetter begaben sich die Pfadfinder aus Tennenlohe auf den Weg zu einer hochinteressanten Ausgrabungsstelle, um den Steinzeitmenschen auf die Spur zu kommen. Die Anreise erfolgte per Bahn und zu Fuß, bei der einige Kilometer zurückgelegt wurden. Am Zeltplatz traf man den amerikanischen Archäologen Pr. Dr. Buddelloch an, der aus Steinen und Knochen eine auffällige Formation bildete. Plötzlich taucht eine Art Wurmloch auf, durch dessen Betreten man in die Steinzeit versetzt wurde.

Dort sah sich der Stamm mit großen Herausforderungen konfrontiert: wo unterkommen? Wie Feuer machen? Wie sich vor der Mammutherde beschützen? Die Bewohner des Steinzeitlichen Dorfes und deren Sippenmeister stellten sich den Neuankömmlingen vor und teilten ihnen mit, dass sie sich diese in die Gemeinschaft integrieren müssen und ihre Fähigkeiten ausbilden können. Die Gruppe wurde auf die Sippenmeister aufgeteilt und das Lager wurde zunächst vergrößert und ausgebaut.

Als alle sich am Lagerfeuer entspannten, kam rasch der Sammler angerannt, der uns schockiert riesige Fußspuren am Rande unseres Lagers zeigte. Es blieb unklar, um welches Tier es sich handelte und wir beschlossen erstmal abzuwarten – vielleicht ist es nur vorbei gelaufen …

Da das Dorf nun hinreichend ausgebaut war, hatten wir nun die Gelegenheit uns untereinander bei einem Geländespiel besser kennenzulernen. Bereits in der Steinzeit waren die Menschen organisiert und die verschiedenen Zahnräder griffen ineinander. Für Werkzeug braucht man Steine, zum Malen Farbe etc. Als wir uns gerade bei Mittagshitze im Schatten stärken wollten, fallen uns die Hinterlassenschaften eines Tieres auf, die auf dem Lagerplatz verteilt herumlagen. Nun wird uns klar, dass wir dringend etwas unternehmen müssen. Der Jäger vermutet, dass es sich um ein Mammut handeln könnte und legt einen entsprechenden Köder aus.

Nach dem Aufstehen stellten wir fest, dass das Mammut nicht nur alle Köder aufgefressen hat, sondern auch eines unserer Zelte in der Nacht beschädigte. Es war klar, dass wir nun endgültig etwas handfestes unternehmen müssen. Dafür bereiteten wir uns in Workshops vor, in denen wir unsere Fähigkeiten verbessern konnten. Als wir dann am Abend vom Mammut überrascht wurden, konnten wir uns erfolgreich dagegen verteidigen. Der Schamane kündigte an, dass wir ein Ritual durchführen müssen, damit unser Dorf dauerhaft sicher ist.

Wir begaben uns also zu der heiligen Höhle, um den ersten Teil des Rituals durchzuführen. Wir lernten, dass wir wichtig sind, auch wenn wir uns manchmal selbst nicht so fühlen. Durch einen wilden Tanz um das Feuer am Abend, war das Ritual abgeschlossen und wir konnten uns von den Gefahren befreien. Im Anschluss feierte das Dorf zusammen die Gemeinschaft und die Erfolge der vergangenen Tage.

Als der Stammeshäuptling uns mitteilte, dass wir uns nun wieder Reise zurück in unsere Zeit begeben müssen, taucht plötzlich wieder der Archäologe auf, der uns helfen kann, den Weg durch das Wurmloch zurückzufinden.

Ein ereignisreiches und spannendes Stammeslager liegt also hinter uns. Wir wünschen den Pfadis und den Jufis viel Spaß bei Pfadibu und bluRAL. Im Stamm könnt ihr euch noch auf ein Stammeswochenende im Herbst freuen und nächstes feiern wir gemeinsam unseren 50ten!

„Ein Pfadfinder ist aktiv darin, Gutes zu tun, nicht passiv, gut zu sein.“

Lord Robert Baden-Powell

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